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Fortsetzung

Ersatz des Schienbeinkopfes

Dann ersetzt der Operateur den Schienbeinkopf durch eine künstliche Schienbeinkomponente. Auch hier kommt häufig Knochenzement zum Einsatz.
Zwischen den Metallkomponenten von Ober- und Unterschenkel wird anschließend ein Einsatz aus Polyethylen befestigt, der als Gleitlager dient.
Liegt eine besonders schwere Arthrose vor, muss auch die Rückseite der Kniescheibe durch eine Kunststoffkappe aus Polyethylen ersetzt werden.

Abschluss der Operation

Anschließend werden die Muskeln vernäht und die Wunde durch Naht oder Klammern verschlossen. Um einen Bluterguss im Operationsgebiet zu vermeiden, werden zwei oder drei kleine Schläuche, so genannte Redondrainagen, in die Wunde eingelegt, über die nachsickerndes Blut oder Sekret noch abfließen kann. Diese können nach zwei bis drei Tagen entfernt werden.
Bevor der Patient wieder erwacht, wird ein fester Verband angelegt und ein erstes Röntgenbild gemacht. Hiermit überprüft der Operateur den exakten Sitz der Knieendoprothese. Die Hautklammern oder Nähte werden nach etwa 12 bis 20 Tagen entfernt.

Im Aufwachraum

Direkt nach der Operation wird der Patient zunächst im Aufwachraum von einem speziell geschulten Pflegeteam und Narkosärzten überwacht und betreut. Bei Bedarf werden Infusionen oder Schmerzmedikamente verabreicht. Hat sich der Allgemeinzustand stabilisiert, wird der Patient auf die normale Station in sein Krankenzimmer zurückverlegt.