Abschluss der Operation
Anschließend werden die Muskeln vernäht und die Wunde durch Naht oder Klammern verschlossen. Um einen Bluterguss im Operationsgebiet zu vermeiden, wird ein kleiner Schlauch, eine so genannte Redondrainage, in die Wunde eingelegt, über die nachsickerndes Blut oder Sekret noch abfließen kann. Dieser kann nach zwei bis drei Tagen entfernt werden.
Bevor der Patient wieder erwacht, wird ein fester Verband angelegt und ein erstes Röntgenbild gemacht. Hiermit überprüft der Operateur den exakten Sitz der
Schulterendoprothese. Die Hautklammern oder Nähte werden nach etwa 12 bis 14 Tagen entfernt.
Im Aufwachraum
Direkt nach der Operation wird der Patient zunächst im Aufwachraum von einem speziell geschulten Pflegeteam und Narkosärzten überwacht und betreut. Bei Bedarf werden Infusionen oder Schmerzmedikamente verabreicht. Hat sich der Allgemeinzustand stabilisiert, wird der Patient auf die normale Station in sein Krankenzimmer zurückverlegt. Nach der Operation wird der operierte Arm zunächst durch einen Schlingenverband oder ein so genanntes Abspreizkissen ruhiggestellt.