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Fortsetzung

Ersatz des Oberarmkopfes

Danach wird der Oberarmknochen vorbereitet, in welchen der Prothesenschaft eingesetzt werden soll. Dazu muss das Innere des Oberarmknochens, der so genannte Markraum, in der Größe dem Prothesenschaft angepasst werden. Die richtige Größe wird anschließend zunächst getestet, bevor der Prothesenschaft – mit oder ohne Knochenzement – im Oberarmknochen fixiert wird.
Auf den Prothesenschaft wird abschließend der künstliche Oberarmkopf aufgesetzt.
Somit sind alle nötigen Gelenkteile vorhanden und der künstliche Oberarmkopf kann in die Prothesenpfanne eingepasst werden. Anschließend prüft der Operateur das Gelenk auf seine optimale Beweglichkeit.

Abschluss der Operation

Anschließend werden die Muskeln vernäht und die Wunde durch Naht oder Klammern verschlossen. Um einen Bluterguss im Operationsgebiet zu vermeiden, wird ein kleiner Schlauch, eine so genannte Redondrainage, in die Wunde eingelegt, über die nachsickerndes Blut oder Sekret noch abfließen kann. Dieser kann nach zwei bis drei Tagen entfernt werden.
Bevor der Patient wieder erwacht, wird ein fester Verband angelegt und ein erstes Röntgenbild gemacht. Hiermit überprüft der Operateur den exakten Sitz der Schulterendoprothese. Die Hautklammern oder Nähte werden nach etwa 12 bis 14 Tagen entfernt.

Im Aufwachraum

Direkt nach der Operation wird der Patient zunächst im Aufwachraum von einem speziell geschulten Pflegeteam und Narkosärzten überwacht und betreut. Bei Bedarf werden Infusionen oder Schmerzmedikamente verabreicht. Hat sich der Allgemeinzustand stabilisiert, wird der Patient auf die normale Station in sein Krankenzimmer zurückverlegt. Nach der Operation wird der operierte Arm zunächst durch einen Schlingenverband oder ein so genanntes Abspreizkissen ruhiggestellt.