Liebe Patientin, lieber Patient!
Haben Sie Osteoporose?
Leiden Sie unter einem oder mehreren Wirbelkörperbrüchen?
Steht eine Vertebroplastie oder Kyphoplastie bevor?
Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema
Vertebroplastie und
Kyphoplastie geben. Diese allgemeinen Informationen können keinesfalls eine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie dienen nur der Anregung und Ergänzung für Gespräche mit Ihrem Arzt. Dieser kann individuell auf Ihre Beschwerden eingehen und wird Ihnen eine auf Sie zugeschnittene Behandlung zukommen lassen.
In Deutschland werden pro Jahr bei knapp 0,5% aller Frauen über 45 Jahren Wirbelkörperbrüche neu diagnostiziert. Betroffene klagen über Schmerzen und verschlechterte Beweglichkeit, die bis hin zu Arbeitsunfähigkeit und eingeschränkter Lebensqualität führen kann. Durch die Stabilisierung des Wirbelkörpers mit
Knochenzement im Rahmen einer
Vertebroplastie oder
Kyphoplastie können Betroffenen in der Regel die Schmerzen genommen und ein Teil ihrer Beweglichkeit zurückgegeben werden. Bereits kurz nach dem Eingriff kehren Patienten wieder ins Alltagsleben zurück, treiben Sport und gestalten ihre Freizeit mit nur wenigen Einschränkungen.
Die
Vertebroplastie wurde vor über 20 Jahren in Frankreich entwickelt und seither vielfach eingesetzt. Die
Kyphoplastie stellt eine Weiterentwicklung der
Vertebroplastie dar und wird seit etwa zehn Jahren durchgeführt. Beide Verfahren werden in den letzten Jahren mit steigender Tendenz eingesetzt.
Die Behandlung von Wirbelsäulenbeschwerden kann nur dann erfolgreich sein, wenn die richtige Methode angewandt wird. Wie sich Ihre Beschwerden am besten behandeln lassen, besprechen Sie daher bitte mit Ihrem Facharzt.
Wir wünschen Ihnen alles Gute.
Ihr Heraeus-Team
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